Mit viel Energie und ihrem lautstarken Kampfruf „MSV, wir machen jetzt Radau!“ starteten die Mädchen der Spielgemeinschaft MSV Bautzen / Pillnitzer HC in den Spieltag. Das Team präsentierte sich über beide Partien hinweg in glänzender Verfassung.

Defensivschlacht zum Auftakt

Im ersten Spiel gegen den Tresenwalder HC entwickelte sich von Beginn an ein intensives Feldhockeyspiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften standen in der Abwehr extrem kompakt. Der Sturm der SG zeigte dabei tollen Einsatz, erarbeitete sich durch schöne Spielzüge über die Flügel gute Gelegenheiten und setzte die gegnerische Abwehr immer wieder unter Druck. Lediglich im gegnerischen Schusskreis fehlte letztlich das nötige Quäntchen Glück für den Führungstreffer. Dank einer disziplinierten Defensivleistung trennte man sich am Ende mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden.

Taktische Justierung in der Pause

In der kurzen Erholungspause zwischen den Spielen versammelte das Trainerteam die Mannschaft noch einmal um sich. Bei einer intensiven Teambesprechung wurden die Fehler analysiert, Spielzüge besprochen und das Team noch einmal neu eingeschworen. Mit frischer Motivation und dem festen Willen, wieder alles zu geben, ging es zurück auf den Platz.

Umkämpftes Derby gegen Dresden

Auch im zweiten Match gegen den ESV Dresden machten die Mädels vor dem Anpfiff ordentlich Eindruck. Das Derby war von großem Einsatz im Mittelfeld geprägt. Die Spielerinnen der SG MSV Bautzen / Pillnitzer HC setzen die Vorgaben des Trainerteams gut um, hielten das Tempo hoch und starteten immer wieder gefährliche Offensivaktionen. Die Stürmerinnen liefen die Dresdnerinnen früh an und bissen sich in der gegnerischen Hälfte fest. Die eigene Abwehrkette stand wie schon im ersten Spiel felsenfest. Da jedoch auch die gegnerische Torhüterin einen starken Tag erwischte, blieb der verdiente Torerfolg trotz des engagierten Angriffsspiels verwehrt, und das packende Duell endete ebenfalls 0:0.

Fazit des Spieltags:

Zweimal die Null gehalten! Die geschlossene Teamleistung, der unermüdliche Offensivdrang des Sturms, das tolle Zusammenspiel mit dem Trainerteam und die starke Abwehrarbeit machen definitiv Lust auf die nächsten Spiele.

    Liane Adler

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