Das gestrige Pokalfinale in Tresenwald war ein wunderbarer Abschluss einer grandiosen Saison!
Es fing schon außergewöhnlich an, da ich mir einen früheren Start eingebildet hatte und Susanne, Rosalie, Xenia, Talea und ich eine volle Stunde zu früh da waren. Wir entschieden kurzerhand noch einen Abstecher zum nächsten Naherholungsgebiet zu machen, wo wir barfuß im eiskalten Grillensee wateten, Steine hopsen ließen und den Sonnenschein genossen.
Die drei Spiele wurden nur von unseren Pillnitzerinnen bestritten, da die Bautzner Mädchen krank oder verplant waren, wobei auch Olivia und Rosalie erkältungsbedingt angeschlagen waren. Das hielt unsere Top-Torschützin aber nicht davon ab, zwei Tore gegen Jena zu schießen. Nachdem Susanne die Mädchen ermahnt hatte, bei gegnerischem Ballbesitz die Mitte zuzumachen, während Natalie und Olivia die Banden übernahmen, hatten die Jenaerinnen keine Chance auf einen Anschlusstreffer und es blieb beim verdienten 2:0.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es direkt weiter gegen Chemnitz. Auch in diesem Spiel konnte Rosalie punkten und schoss innerhalb von 2 Minuten 2 Tore, wobei eine sehenswerte Balleroberung Taleas gegen mehrere Chemnitzerinnen und ein perfekter Pass in Rosalies Laufweg das zweite Tor vorbereitet hatten. Marie erhöhte in der zweiten Halbzeit auf den 3:0 Endstand. Wäre Rosalie fit gewesen und hätte wie gewohnt einen Sprint nach dem anderen hingelegt und den Gegnerinnen die Bälle weggeschnappt, wäre der Sieg gewiss noch höher ausgefallen.
Das letzte Spiel gegen Tresenwald war das anspruchsvollste und hart umkämpft. Die Turnhalle wurde von 4 Trommeln und lauten Kampfgesängen der Tresenwalder Anhänger*innen zum Beben gebracht. Natalie brachte uns bei einer Ecke mit seinem sauberen Schuss ins linke obere Eck in Führung. Kurz darauf durfte sie sich erneut versuchen, traf aber eine im Tor stehende Verteidigerin, den folgenden 7 Meter vergab sie leider. Dafür erhöhte Marie auf 2:0, woraufhin der Lärm in der Halle noch mehr anschwoll und die Tresenwalder Mannschaft angespornt durch die Anfeuerungsrufe noch mal aufdrehte und verdient zum 1:2 aufschloss. Beide Mannschaften kämpften bis zur letzten Sekunde, doch auch dieses Mal gingen unsere Mädchen als Siegerinnen vom Platz. Dies war der 11. Sieg im 12. Spiel, was für ein Triumph!
Vielen Dank, liebe Susanne, für Deinen unermüdlichen Einsatz und die herzliche Begleitung unserer Hockey-Girls!
Katharina Gleisberg